Aktuelles vom Verein

Weihnachtsreiten der Reiterjugend

 

Schön war’s“, so der einstimmige Tenor der kleinen und großen Besucher, die am Sonntag der Einladung der Höpfinger Pferdefreunde gefolgt waren und sich von dem Märchenspiel „Sammy – ein kleiner Fisch auf großer Reise“ verzaubern ließen.

 

Die Aktiven des Reit- und Fahrvereins hatten keine Mühen und keinen Aufwand gescheut und die Reithalle der Fam. Breunig-Hilpert in eine „Unterwasserwelt“ verwandelt. Die zwei- und vierbeinigen Akteure boten reitsportliche Darbietungen, eingebettet in eine selbst verfasste Geschichte, die aus der Feder von Laura Kaiser und Sarah Grein stammt.

 

Die Gesamtorganisation hatte Jugendleiterin Nicole Palmert-Farrenkopf inne. Die Reitvorführungen hatten Marion Hilpert-Breunig und Veronic Hilpert-Schönbein einstudiert. Als Erzählerin führte Franziska Stumpf durch das Programm.

 

Vor Beginn der Vorstellung begrüßte die Vorsitzende Anja Stumpf die Gäste. Marion Hilpert-Breunig als Hausherrin bedankte sich vorab bei allen, die tatkräftig bei den Vorbereitungen Hand anlegten. Bereits im Frühjahr hatte man mit dem Herstellen der aufwändigen Requisiten begonnen. Die Kinder und Jugendlichen hatten selbst in den Ferien fleißig gebastelt.

 

Bescherung vom Nikolaus

 

Traditionell kam zuerst der Nikolaus (Georg Berberich) mit seinem Begleiter Knecht Ruprecht (Hubert Schmid) mit der Kutsche in die Halle gefahren, um alle anwesenden Kinder mit Geschenken zu erfreuen.

 

Sammy geht auf große Reise

 

Sodann begann die Geschichte mit einem Schwarm kleiner Fische, die in den buntesten Farben leuchteten und glücklich im Meer lebten. (Kinder der Mäusegruppe: Lara Bischoff, Melanie Böhrer, Ben Breunig, Lisa-Marie Eiermann, Svenja Erbacher, Melina Erbacher, Luisa Fank, Pauline Farrenkopf, Anna-Theresia Hartmann, Line Hartmann, Nele Hartmann, Carolin Hefner, Ferdinand Hein, Anielle Neukirchner, Alina Peinel, Mailin Schell, Karolina Schwinn, Ilvie Weidner, Neo Weidner, Enya Windisch). Nur ein Fisch namens Sammy (Laura Kaiser) fiel aus der Reihe, weil er nicht bunt, sondern einfach nur schwarz war. Zu allem Übel stotterte er auch noch. Keiner wollte mit ihm spielen und er wurde aus der Gruppe ausgegrenzt. Sammy verstand nicht, warum alle so gemein zu ihm waren und schwamm alleine in der Nähe des Riffes. Plötzlich tauchte der Hai Heinrich auf und verschlang mit einem Happs den gesamten Schwarm von Sammy. Nur Sammy blieb verschont, da er abseits der Gruppe schwamm. Nachdem er realisiert hatte, was passiert war nahm er all seinen Mut zusammen und schwamm los in den großen Ozean. Er wollte einfach nicht alleine bleiben. Auf seinem Weg begegnete ihm Rosi (Anja Stumpf), ein etwas behäbiger Kugelfisch. Sammy erzählte von der Katastrophe und konnte Rosi überzeugen, mit ihm zu schwimmen, um seinen Schwarm zu suchen. Als sie durch die lange Reise müde wurden, suchten sie sich als Nachtquartier eine Höhle im Korallenriff. In ihren Träumen sahen sie viele Seesterne, die einen zauberhaften Tanz aufführten.

 

(Seesternquadrille: Teresa Eckert mit Filigrane, Kim Knapp-Holldorf mit Sancy, Tabea Rechner mit Mexiko, Helen Rudolph mit Milka, Janina Singer mit Meisty, Lea Willer mit Silvermoon).

 

Aber rasch wurden die beiden Fische auf ihren Träumen gerissen. Der Besitzer der Höhle, Detlef (Nico Hartmann), ein lebenslustiger Party-Fisch war gar nicht angetan, daß irgendjemand seine Wellnesshöhle in Beschlag nahm. Die beiden Fische erzählten Detlef aber von ihrem Schicksal und konnten ihn für ihre Sache gewinnen. Detlef nahm Ihnen auch die Angst vor den Gefahren und zeigte Ihnen stattdessen die atemberaubend schönen Bewohner des Meeres.

 

(Quallenquadrille: Firus Dargatz mit Bubbles, Irmela Hanke mit Carthago, Lynn Hartmann mit Mexiko, Maria-Elisabeth Hartmann mit Black Velvet, Hannah Nohe mit Filigrane, Michelle Schüßler mit Meggy, Isabelle Thorwart mit Roadstar, Mona Weniger mit Justy)

 

Ungläubig starrten Sie in die Weite des Ozeans und waren von den Farben und Formen der Lebewesen des Meeres überwältig.

 

Plötzlich mischte sich der grimmige Roche Jorge (Louis Schönbein) ein. Sie sollten sich nicht alleine hier herum treiben, da dies ein gefährlicher Ort für kleine Fische sei. Er riet ihnen mal bei den Seepferdchen vorbei zu schauen, vielleicht wissen die ja, wo man einen neuen Schwarm findet, dem man sich anschließen könne.

 

(Seepferdchen-Springquadrille: Sarah Grein mit Roadstar, Marie-Pauline Greulich mit Sisco, Annika Kobold mit Habakuk, Tamara Thorwart mit Luftikus)

 

Detlef, dem Party-Fisch gefiel die rasante Vorstellung der Seepferdchen. Endlich mal Leben in der Bude. Aber leider mussten sie ja weiter suchen und trafen dabei auch auf zwei zauberhafte Meerjungfrauen.

 

(Pas-de-deux: Enya Farrenkopf mit Le Charmeur und Kathrin Kreuzer mit Sir Schneeberger)

 

Sammy, Rosi und Detlef hatten für einen kurzen Moment vergessen, warum sie hier waren. Waren sie doch so gefangen von der Schönheit und Anmut der Meerjungfrauen. Doch die Stimmung wurde jäh unterbrochen, als der grimmige Roche Jorge plötzlich wieder auftauchte. Der wunderte sich, dass die naiven Nixblicker überhaupt so weit gekommen sind. Und weil er sie endlich loswerden wollte, gab er Ihnen noch den Tipp ihr Anliegen dem Gott der Unterwasserwelt Neptun vorzutragen.

 

Sodann betrat Neptun (Sven Dargatz) mit seinem Gefährt (Kutscher Harry Geiger mit Nepomuk) die Szenerie. Ihm erzählten die Fische ihre traurige Geschichte von ihrem Schwarm und dem jähen Ende durch den Hai Heinrich. Neptun wurde sehr wütend und befahl den Hai Heinrich sofort zu sich. Er schüttelte und rüttelte den Hai solange, bis er alle kleinen, bunten Fische, die er gefressen hatte wieder ausspuckte.

 

Die wunderschönen, bunten Fische brauchten einige Zeit bis sie begriffen, was passiert war. Sie konnten es kaum fassen, dass ausgerechnet der komische schwarze, stotternde Fisch Sammy ihnen das Leben gerettet hatte. Sie schämten sich dafür, dass sie Sammy immer so schlecht behandelt hatten, nur weil er anders war. Sie gelobten Besserung und Detlef lud alle zu einer riesigen Party ein.

 

Tosender Beifall war der Lohn für die jugendlichen Reiter und Reiterinnen und ihre gekonnt vorgeführte Geschichte.

 

 

 

 

 

25 Jahre Reitturnier

25 Jahre Reitturnier, NOK-Cup Empfang und eine Spendenübergabe an den Ambulanten Kinderhospizdienst Neckar-Odenwald-Kreis. Gleich drei gute Gründe um sich am Samstag im Rahmen des Reitturniers auf der liebevoll dekorierten Anlage der Pferdefreunde Höpfingen zu einem kleinen Empfang zu treffen.

Anwesend waren Sponsorgen, die dem Verein seit Jahren die Treue halten, sowie Sponsoren und Vertreter aus den Mitgliedsvereinen des NOK-Cups, der seit nunmehr sieben Jahren Bestandteil des sportlichen Programms ist. Politische Prominenz und Vertreter der Gemeinde und den Höpfinger Vereinen gaben sich ein Stelldichein.

Anja Stumpf, Vorsitzende der Reiterfreunde Höpfingen, begrüßte die Gäste, unter Ihnen den Bundestagsabgeordneten Alois Gerig, der seit Jahrzehnten Mitglied des Vereins ist. Dass er auch noch aktiv im Sattel ist bewies er zuvor bei seinem Start im Ü35-Springen. Den Parcours meisterte er souverän und erhielt dafür auch noch den Sonderehrenpreis als ältester Reiter in diesem Springen.

In Ihrer Rede zeigte Vorsitzende Anja Stumpf  die Anfänge des Reit- und Springturniers auf, das 1992 erstmals nach den Vorgaben der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) durchgeführt wurde. Zuvor hatten die Mitglieder genügend Erfahrung mit Veranstaltungen wie Reitertagen und Reiterfesten gesammelt.  Als Initiator des erfolgreichen Turniers hab sie Gerhard Gerig und Wolfgang Zeising hervor. Gerhard Gerig, der Vater von Alois Gerig, war der damalige Vorsitzende des Vereins. Zeising war des Vorsitzende des Reiterrings Main-Tauber-Kreis. In dieser Funktion hatte er einige Turniere im Kreis aus der Taufe gehoben und diese auch als Richter und Parcourschef jahrelang die Treue gehalten. Auch heute noch steht er den Vereinen mit Rat und Tat zur Seite.

Das diesjährige Jubiläumsturnier war auch das letzte Turnier, das von Wolfgang Zeising offiziell begleitet wurde. Aus Altersgründen will er seine Richterlizenz nicht weiter verlängern. Dieser Anlass war für die Pferdefreunde Grund genug ihm im Rahmen des Empfangs aus seinen Ämtern zu verabschieden und ihm für die geleistete Aufbauarbeit zu danken. Anja Stumpf übergab ein persönliches Geschenk mit allen guten Wünschen für die Zukunft.

Ebenfalls aus dem Richteramt wurde Ernst-Karl Langer verabschiedet. Langer war ebenfalls einer der dienstältesten Richter beim Höpfinger Turnier. Auch er scheidet aus Altersgründen aus.

Der unerwartete Tod der langjährigen Richterin Renate Schubert aus Scheinfeld im Frühjahr bewegte die Anwesenden sehr. Vorsitzende Stumpf bedankte sich auch für ihr jahrelanges Wirken und legte eine Schweigeminute ein.

 

Sodann ehrte sie die Familien Gerig, Jaugstetter, Hermann Hilpert und Jürgen Hilpert für die fleißige Vereinsarbeit und bezeichnete sie als Motoren des Reitturniers.

Landrat Dr. Achim Brötel, Schirmherr des NOK-Cups, bedankte sich beim ausrichtenden Verein und dem Vorsitzenden des Fördervereins für den Reitsport im Kreis, Dr. Jens Kleine, für das Engagement. Der NOK-Cup sei mittlerweile eine feste Größe und werde von den Reitern sehr geschätzt.

Bürgermeisterstellvertreter Andreas Fürst bedankte sich beim Verein nicht nur für die Ausrichtung zahlreicher Veranstaltungen, sondern auf für die Mithilfe bei Gemeindeveranstaltungen.

 

Eine besondere Freude war es Anja Stumpf anschließend dem Ambulaten Kinderhospizdienst Neckar-Odenwald-Kreis einen Scheck über 500,- EUR zu überreichen. Dies war der Erlös eines kleinen Grillfestes im Herbst letzten Jahres. Bettina Frisch nahm den Scheck gerne entgegen. Sie skizzierte kurz die Arbeit des Vereins und bedankte sich für die Unterstützung.

Bei Bier, Sekt und Häppchen lies man den Abend ausklingen.